Akuthilfe 24h

Umgang mit Betroffenen

Versuchen Sie, Verständnis für den betroffenen Menschen und die individuellen Probleme aufzubringen. Geben Sie ihr oder ihm die Möglichkeit, auch negative Gefühle zuzulassen und auszudrücken. Besonders wichtig ist es, Vereinsamungstendenzen entgegenzuwirken.

Ein offener Umgang mit psychischen Problemen wirkt entlastend!

Fragen Sie nach seelischen Nöten, wie z. B.:

  • Hat sich die Stimmungslage verschlechtert oder ist sie nur mehr negativ?
  • Ist es schwierig, sich für Arbeit und Alltag, aber auch für eigentlich lieb gewonnene Interessen zu motivieren?
  • Fehlen Schwung und Energie für allgemeine Lebensanforderungen?
  • Ist Freude am Leben und an persönlichen Hobbys verloren?
  • Ist das Selbstwertgefühl beeinträchtigt, das Selbstvertrauen vermindert?
  • Besteht das Gefühl einer inneren Leere?
  • Besteht ein Gefühl von Hoffnungslosigkeit, wird kein Ausweg aus der Krise mehr gesehen?

All das können Zeichen einer Depression sein - einer Krankheit, die gut behandelbar ist.
Wichtig: Übernehmen Sie nicht zu viel Verantwortung, sondern holen Sie rechtzeitig professionelle Hilfe!
Vereinbaren Sie einen Termin bei HausärztInnen, FachärztInnen für Psychiatrie oder einer psychosozialen Beratungsstelle.