Akuthilfe 24h

Gefährdung

Die wichtigste Botschaft im Rahmen der Suizidprävention ist: Falls Sie den Eindruck haben, dass eine Person sich Gedanken darüber macht, sich das Leben zu nehmen, FRAGEN SIE DANACH! Sie können mit Nachfragen keine Suizidaliät auslösen, darüber reden zu können führt bei betroffenen Personen aber zu Erleichterung und eröffnet Handlungsspielräume! Wenn Sie sich Sorgen machen, unterstützen Sie die betroffene Person dabei, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen. Sie können über Beratungsstellen und ProfessionalistInnen (FachärztInnen für Psychiatrie, PsychotherapeutInnen und Klinische und GesundheitspsychologInnen) informieren und die Personen auch dorthin begleiten! Inwieweit eine Gefährdung vorliegt muss ein psychiatrisches, psychologisches oder psychotherapeutisches Gespräch klären!

Es gibt individuelle Faktoren, die das Suizidrisiko erhöhen!
Dazu zählen:

  • psychische Erkrankungen (z.B. Depressionen, Suchterkrankungen, Schizophrenie)
  • chronische körperliche Erkrankungen (besonders in Kombination mit starken Schmerzen)
  • frühere Suizidversuche
  • Suizidideen im Umfeld
  • Verfügbarkeit von Mitteln zur Selbsttötung
  • schwere Schicksalsschläge (z.B. Tod eines nahestehenden Menschen, Arbeitsplatzverlust)
  • wirtschaftliche / finanzielle Notlage
  • Einsamkeit


Besonders eine Kombination mehrerer Faktoren stellt ein erhöhtes Risiko dar.